Die Rödersheimer Raketen starten durch!

Punkt 10:30 starteten die jüngsten in das Kinderleichtathletik-Finale 2016 der Pfalz. Wie 2015 war Kaiserslautern wieder Austragungsort mit seiner Barbarossahalle. Und der 1.FCK als örtlicher Ausrichter hatte ganze Arbeit geleistet, immerhin waren für dieses Finale 60 Helfer im Einsatz.

Was Baikunor für Rußland und Kourou für die europäische Weltraumagentur ist, dass ist ab diesem Wochenende Rödersheim für die Pfalz. Von hier aus starten die Raketen des TV Rödersheim, so nennen sich die Teams, und sammeln die Erfolge ein. Nicht nur in der U8 auch mit der U10 standen die Vorderpfälzer ganz oben auf dem Treppchen und zeigten beste "Raketen-Technik", sei es bei den Hindernissen, beim Medizinball-Stoßen oder bei den Einbein-Hüpfern. Bei der U12 lösten die Speedies aus Neustadt den Titelverteidiger aus K'lautern ab. So gesehen gab es in allen Teamwertungen neue Spitzenreiter, das zeigt die Vielfalt und Konkurrenz.

Auf den Plätzen landeten Teams, deren Namen und natürlich auch die Athleten dazu für sprechen, dass die Karten im nächsten Jahr neu gemischt werdem und andere den Top-Platz erklimmen. Genannt sind hier die Kampf-Chilis aus Bad Dürkheim und "the Green Fighters" der LCP Edenkoben, Platz 2 und 3 der U12.

In der U12 gibt es auch eine Einzelmehrkampfwertung. Die W11 dominierte Hannah Marie Roos (1. FC Kaiserslautern). Sie gewann jeden Einzelwettbewerb. Katharina Asam (LCO Edenkoben) hieß die Beste in der W10, sie hatte am Schluss 5 Punkte, d.h. 2x Erste und 1x Dritte. Bei den Jungs hieß die Ausbeute jeweils 4 Punkte, also 2x Erster und 1x Zweiter. Und sowohl bei der M10 als auch M11 kam der beste Einzelkämpfer von der LTV Bad Dürkheim und dies waren Moritz Mass und Bastian Daum.

Auch JuLe, das Maskottchen der deutschen Leichtathletik-Jugend, wollte auch dieses Jahr wieder in Kaiserslautern sein. Hier hat sie viele Fans. Doch ihre Anreise war diesmal irgendwie beschwerlich. Sie reist grundsätzlich mit zwei Gepäckstücken und der eine fehlte bis kurz vor Veranstaltungsbeginn. Das hätte er erscheinen unmöglich gemacht.

das war die Vorschau

Kila-Kalau ist nicht der neue Schlachtruf der Kaiserslauterer Fußballer oder des Karnevalvereins Kaiserslautern für die Kampanie 2017, sondern diese kurze Ausruf deutet nur auf das Kinderleichtathletik-Finale 2017 hin, dass am Sonntag in der Barbarossa-Halle in Kaiserslautern stattfindet. Und wer schon 2016 in der Halle war, wird mir beipflichten, hier trifft sich der Lauf-, Sprung- und Wurfnachwuchs der Pfalz zu einem kurzweiligen und kunterbunten Teamevent.

Der erste Startschuss, oh nein, die erste Trillerpfeife ertönt um 10:30 Uhr für die jüngsten, die U8. Auf dem Wettkampfprogramm steht u.a. der Hindernis-Sprint oder die Einbein-Hüpfer-Staffel. Das eine ist ein gute Grundform für den Hürdenlauf, die Hüpfern braucht man später beim Dreisprung. Um 12:00 Uhr kommen die U10 zum Zuge und ab 14 Uhr die großen, die U12.

Wenn gegen 16 Uhr die Veranstaltung schließt, waren ca. 300 Akteure unterwegs, doch wie sieht es mit den Teams aus. Nicht nur Masse, auch Klasse kommt von der LG Neustadt. Die Neustädter haben die meisten Teilnehmer gemeldet und sind für den Sieg in der einen oder anderen Klasse gut. Wo Goliath (= LG Neustadt) ist, ist David nicht weit. Die Herausforderer sind hier durchaus in der Lage, ganz oben auf dem Treppchen zu stehen, vielleicht die „blaue“ Raketen des TV Rödersheim oder die „grünen“ Rennmäuse der SG Bruchweiler.

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